Bei IT-Projekten mit Stakeholdern aus verschiedenen Fachbereichen ist das Thema Kommunikation die größte Herausforderung. Jeder Stakeholder hat seine eingene Fachsprache. Vor allem bei IT-Projekten ist diese dann zu technisch, zu IT-lastig und manchmal werden die gleichen Begriffe unterschiedlich verwendet. Der Interaction Room adressiert genau dieses Problem und sorgt dafür, dass sich das interdisziplinäre Team in einer gemeinsamen Sprache wiederfindet. Dadurch wird im Interaction Room das geminsame fachübergreifende Projektverständnis und somit eine einheitliche Projektsicht unter allen Beteiligten erzeugt.

Dr. Thomas Grimm, Senior Managing Consultant bei unserem Partner adesso in Österreich, erklärt den Interaction Room im Experten Live Talk und definiert die wesentlichen Probleme, die entstehen, wenn IT und Fachbereich gemeinsam arbeiten.  Das Konzept des Interaction Room wird als Lösung präsentiert: Der Interaction Room (IR) ist ein realer, begehbarer Raum mit großen Whiteboards an den Wänden, den ein interdisziplinäres Team als Kommunikationsplattform nutzt. Hauptziel des Interaction Room ist es abstrakte Zusammenhänge komplexer Projekte intuitiv zu beschreiben und dadurch greifbar zu machen. Die Zusammenhänge werden auf großen Whiteboards dargestellt. Ein Whiteboard zeigt eine bestimmte Perspektive (Canvas), die den Stakeholdern hilft über die relevanten Aspekte des Projekts zu kommunizieren. Die gemeinsame Sicht auf das Projekt hilft den Stakeholdern fachliche und technische Belange des anderen zu verstehen und führt zu wechselseitigem Respekt für Anforderungen, Komplexität und Rahmenbedingungen der Fach- und der Technologieseite. Die Interaction-Room-Coaches sorgen dafür, dass die Stakeholder die Grundsätze Abstraktion, Kommunikation, Transparenz und Wertorientierung beachten. Auf diese Weise wird im Interaction Room die Konzentration auf die wesentlichen Aspekte des Projekts gelegt.