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Simon Grapenthin, CEO der Interaction Room GmbH, war heute mit unserem Partner adesso  auf dem 3. Zukunftskongress Staat und Verwaltung 2015. Veranstaltet wurde der Kongress vom Bundesministerium des Inneren. Unter dem Hauptthema Staat und Gesellschaft in der digitalen Revolution wurden ausschlaggebende Punkte, wie z. B. E-Ake und E-Zusammenarbeit sowie weitere Themen rund um Digitalisierung, behandelt.

Effektive Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und IT war der Schwerpunkt des Best-Practice-Dialog sowie der der Zukunftswerkstatt. Simon Grapenthin stellt gemeinsam mit Joachim Schäfer, Managing Consultant der adeso AG, vor ca. 50 Teilnehmern zwei Varinaten des Interaction Room vor: den Interaction Room for Project Scoping (IR:scope) und den Interaction Room for Agile Development (IR:agile).

Der IR:scope wird in frühen Phasen von Projekten eingesetzt und strebt die Fokussierung auf ein gemeinsames Ziel an.  Durch Diskussionen und Bewertungen wesentlicher Prozesse, Geschäftsdaten und Artefakte sowie erster Integrationsaufwände des Projekts wird im IR:scope zunächst ein Projektüberblick geschaffen, um somit ein allgemeines Projektverständnis zwischen IT und Fachbereich zu erzeugen. In den Scoping-Phasen werden wesentliche Herausforderungen und priorisierte Anforderungen des Projekts herauskristalisiert.

Das Anforderungen erst nach Ende des Projekts komplett sind ist allgemein bekannt, späte Anforderungen sind unvermeidlich und durch das Verschieben von Prioritäten an den aktuellen Erkenntnisstand ergibt sich eine Anforderungsdynamik. Wichtig ist, dass sich das Projekt nicht durch ausschließliche Hinzunahme von Anforderungen unnötig aufbläht, die Kostentransparenz durch Anforderungsänderungen bestehen bleibt und aktives Risikomanagement betrieben wird.

Um dies überschauen zu können, ist ein Projekt-Monitoring vonnöten, das im IR:agile stattfindet.Das kontinuierliche Monitoring schließt Faktoren, wie Budget und Fortschritte. Elementare Bestandteile des IR:agile sind die Entwicklung von Indikatoren für Projekthavarien über die Zeit und das Schätzen sowie die Gültigkeitsprüfung von Schätzungen über die Zeit.

Interaction-Room-Varianten

Zusätzlich bietet der Interaction Room zur effektiven Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereich drei weitere Varianten:

  1. Ganz gleich ob das Ziel Automatisierung, Mobilisierung, Erschließung neuer Geschäftsfelder oder Entwicklung neuer Geschäftsmodelle ist, der Interaction Room for Digitalization Strategy Development (IR:digital) ermöglicht die systematische Erarbeitung von Wertschöpfung durch Digitalisierung.
  2. Der Interaction Room for Mobile Application Development (IR:mobile) analysiert, welche Geschäftsprozesse und Daten mobilisiert werden sollen und zeigt die Auswirkungen der Mobilisierung in den Geschäftsprozessen. Ziel des IR:mobile ist es zu evaluieren, welches Potential in der Mobilisierung steckt.
  3. Der Interaction Room for Technology Evaluation (IR:tech) prüft wie neue Technologien und Geschäftsprozesse genutzt werden können. Im IR:tech werden aktuelle technologische Trends im Hinblick auf ihr Nutzenpotenzial bewertet und Einsatzszenarien skizziert.