„Junge Technologieunternehmen präsentieren sich dem Mittelstand“, so die Ankündigung zum ersten Demo Day des digihub Düsseldorf/Rheinland in Kooperation mit der städtischen Wirtschaftsförderung Düsseldorf. Neben aktueller Drohnentechnik und Entwicklungen aus der Robotik lockten die Veranstalter vor allem mit jungen Unternehmen aus den Bereichen Virtual und Augmented Reality, Smart Devices und Internet of Things. Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel eröffnete die Veranstaltung und leitete zu den kurzen Fachvorträgen über. Mittendrin: der Interaction Room.

IT-Service unter neuen Technologien: Interaction Room

Als einer der wenigen Dienstleister hatten wir mit unserem IR:digital und IR:scope ganz handfeste Zugänge zur Digitalisierung mit dabei. In dem gut besuchten ehemaligen Postverteilerzentrum postPOST – Grand Central konnten wir an unserem Stand gezielt auf die Entwicklungen in der IT und die daraus entstehenden tatsächlichen Bedürfnisse der Unternehmen eingehen. Damit haben wir vor allem das Interesse von Messebesuchern geweckt, die sich genau wie wir mit der Frage beschäftigen: „Digitalisierung? Klar! Aber wie?“ Eine erste Antwort gab unser Geschäftsführer Simon Grapenthin dazu in einem kurzen Podiumsvortrag. Er verdeutlichte erneut, dass die Umsetzung der digitalen Transformation nur durch systematische Potentialanalysen langfristig sinnvoll und risikofrei gelingen kann.

Mit neuen Technologien verändern sich auch die Informationswege und -systeme. Der Methodenbaukasten des Interaction Room kann helfen, den Project Scope kontinuierlich zu schärfen und Ungewissheit früh zu erkennen und ihr entgegenzuwirken.

Wir machen digitales Potential konkret

Auf der Messe war uns vor allem wichtig, den interessierten Besuchern die Berührungsängste mit dem Thema Digitalisierung zu nehmen. Mit vielen Besuchern, die aus unterschiedlichen Branchen und mit unterschiedlichen Absichten an unserem Stand vorbeikamen, haben wir über die Möglichkeiten der konkreten Digitalisierungschancen gesprochen und wie mit einem Interaction Room die Ungewissheit in IT-Projekten aufgehoben werden kann.

Im IR:digital nutzen wir unter anderem den Touchpoint Canvas zur Beschreibung der Berührungspunkte von Personen/Rollen der Partner in konkreten Szenarien.

Implizit wird transparent

Viele Besucher an unserem Stand kamen selbst aus der Unternehmensberatung oder der IT-Branche und interessierten sich sowohl für die theoretischen Hintergründe von der Interaction-Room-Methode als auch die konkreten Einsatzgebiete und den Ablauf. Dem Wunsch kamen wir gerne nach: An einem einfachen Beispiel auf unserem Touchpoint Canvas haben wir gezeigt, wie in einem ersten Schritt das implizite Wissen von Domänenexperten visualisiert und damit für alle greifbar gemacht werden kann. Aus diesem (jetzt sichtbaren) Wissen wurde für die Besucher direkt erkennbar, dass nicht an jeder Stelle in eine Digitalisierung investiert werden muss, sondern dass es erst einmal wichtig ist zu schauen, an welchen Stellen überhaupt digitalisiert werden kann und an welchen der Prozess vielleicht gar nicht verändert werden muss. Für diesen pragmatischen Zugang bekamen wir viel Zuspruch bis hin zu “Das hat uns bisher gefehlt”.

In den Gesprächen stellten wir darüber hinaus immer wieder übereinstimmend fest, dass eine präzise, transparente Kommunikation wesentlich zum Gelingen der IT-Projekte (und natürlich auch anderer Projekte) beiträgt. Digitalisierung heißt ja nicht nur, neue IT einzuführen, sondern auch, die Menschen mitzunehmen in dem gesamten Umstellungsprozess. Egal, wie hoch der digitale Reifegrad eines Unternehmens ist, letztlich sind es die Entscheider, die Programmierer, die Projektleiter, die Freelancer, die alle daran beteiligt sind, den digitalen Prozess erfolgreich umzusetzen. Hier haben wir interessante Anregungen aus dem Bereich Unternehmenskultur erhalten und dazu, dass Digitalisierung auch gelebt werden muss.

Insgesamt war es für uns wieder eine gute Veranstaltung, um sich mit Interessierten und weiteren Branchenkennern auszutauschen und neue Impulse für uns und unsere Methode zu bekommen. Wir bedanken uns bei den Organisatoren und Helfern der Veranstaltung und freuen uns auf eine Fortsetzung der Vernetzung!

Eindrücke vom digihub

Einen filmischen Eindruck vom digihub Demo Day findet Ihr hier.

Der digihub Düsseldorf/Rheinland wurde von der Wirtschaftsförderung ins Leben gerufen und wird mit Mitteln des Landes NRW gefördert. Er ist “Anlauf- & Beratungsstelle sowie Drehscheibe für den Kontakt- & Kompetenz-Austausch zwischen Startups, Mittelstand, Industrie und Hochschulen zu den Themen “Digital Innovation” und “Digital Transformation”.”(Pressedienst Stadt Düsseldorf) Allgemeine Hinweise zum digihub und Hinweise auf weitere Veranstaltungen gibt es hier.

credits: Bild Industrie 4.0 by Mimi Potter.